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Donnerstag, 28. August 2014

Tutorial: Eingerissenen Nagel reparieren

Heute möchte ich euch gerne zeigen, wie ein eingerissener Nage wirklich stabil und dauerhaft repariert werden kann.
Eigentlich bin ich nicht gerade ein Fan von solchen „Schummeleien“. Wenn der Nagel einreißt muss er für gewöhnlich ab! Allerdings sehe ich das ganze etwas anders, wenn er so tief eingerissen ist, dass es weh tut und noch mehr weh tun würde, wenn ich ihn ganz abmache.


Was ihr braucht:
Nagelkleber in einem Fläschchen mit Pinsel, Nagelschere, Teebeutelpapier, Rosenholzstäbchen


Ihr schneidet nun mit der Schere ein Stückchen aus dem Teebeutel, das der Größe der gerissene Stelle entspricht und diese ein klein wenig überlappt. Auf dem dritten Bild habe ich versucht es deutlich zu zeigen.

Der Nagel ist etwas (ca. 1mm) unter der Stelle des Übergangs zum Nagelweiß eingerissen

Wenn ihr die passende Größe zurechtgeschnitten habt, gebt ihr einen Tupfer Nagelkleber auf die Stelle und platziert den Schnipsel genau da. Er sollte nicht über den Nagel überstehen, wenn der Riss seitlich (wie bei mir) ist. Ist euer Nagel weiter vorn eingerissen, kann das Stück Papier überstehen und ihr könnt es um den Nagel herumschlagen. So wird eure Reparatur noch stabiler. Drückt das Papier dann mit dem Rosenholzstäbchen sanft fest. Das Papier wird hier schon fast komplett transparent.

Nach 30 Sekunden Trockenzeit streicht ihr mit dem Kleber nochmal komplett über das Papier und auch darüber hinaus. Gerne kann auch der Nagel komplett bestrichen werden, so entsteht eine komplett glatte Oberfläche. VORSICHT: Der Kleber bleibt dann auf dem Nagel und muss in diesem Fall weggebuffert werden, wenn ihr ihn nicht mehr dort wollt!

Nach einer weiteren Trockenzeit von 30 Sekunden ist der Kleber trocken. Je nachdem, wie glatt eure Kleberschicht geworden ist, könnt ihr nun nochmal mit einem Buffer kleine Unebenheiten ausgleichen.
Man sieht eigentlich kaum, dass hier etwas repariert wurde (Bild leider bissl unscharf):

Der reagierte Nagel kann wie gewohnt lackiert werden. Ich würde allerdings eher helle Lacke empfehlen und immer zwei Schichten Base Coat, damit sich die Klebestelle nicht verfärbt.
Wenn ihr ihn dann allerdings wieder ablackiert wird die Reparaturstelle ganz weiß. Das verschwindet aber wieder, sobald ihr eine Schicht Klarlack aufgetragen habt.








Samstag, 26. April 2014

Tutorial Gradient mit Schwämmchen

Wie versprochen kommt hier das Tutorial zu dem Gradient von vergangenem Dienstag.
Leider gab es Probleme beim Hochladen des Posts, daher die zeitliche Verzögerung – es tut mir leid!

Was ihr braucht:

  • Lieblingslacke
  • p2 Color Stop
  • ein Make-up Schwämmchen
  • Top Coat
Ihr nehmt euch einfach eure gewünschten Lacke für das Design. Und dann wählt ihr den hellsten als Basislack. Bei mir ist es Bangle Jangle in zwei Schichten. Alternativ kann man natürlich auch einen hellen Nude-Ton wählen oder schlicht Weiß. Dann kommen die Farben besser zur Geltung. Also empfehlenswert bei Neonfarben oder bei stärkeren Kontrasten! Mein Gradient ist ja eher ein zarter Verlauf mit dezenteren Farben.


Ich verwende bei solchen Designs immer den Color Stop, der mir dann viel Arbeit erspart! Ruhig großzügig auf der Nagelhaut verteilen, dann lässt sich die Sauerei am Ende ganz einfach abziehen! 


Nun nehmt ihr das Make-up Schwämmchen und tragt die Lacke in Streifen auf das Schwämmchen auf. Dabei ruhig großzügig sein und die Farben auch ein wenig überlappen lassen! Das unterstützt dann später den Farbverlauf und lässt euer Gradient flüssiger wirken! Diese Schritte werden dann für jeden Nagel wiederholt, um den Lack aufzufrischen. So kommt auch wirklich genug Lack auf jeden Nagel!




Jetzt wird mit dem Schwämmchen auf den Nagel getupft. Das kann man gerne auch häufig machen und dabei das Schwämmchen auch leicht hoch und runter sowie seitlich bewegen. Die Übergänge werden so fließender. 


So sieht das ganze dann fertig aus:

(ungesäubert)



(gesäubert und mit Top Coat – Close-Up Ringfinger)

Mittwoch, 16. April 2014

Gradient - Tutorial für Anfänger

Schon seit langem liebäugele ich mit den Gradient-Farbverlauf-Nail Arts und habe mir schon zig Tutorials angesehen. Fächerpinsel- oder Schwämmchen-Technik?! Pro und Contra abgewogen und dann einfach mal drauf los gepinselt. Bei mir hat sich da also eine andere Technik entwickelt, die sich für Anfänger eigentlich sehr anbietet, weil man kein besonderes Equipment dafür braucht!

Bei meiner Variante habe ich glitzernde und schimmernde Lacke gewählt. Es besteht aus einem cremefarbenen Basislack mit sehr kleinen Flitterelemente in gold und blau (Essie – Vanity Fairest), einem metallisch-schimmernden Lack (Astor) und einem Jelly-Topper mit feinem Gold-Flitter (Sally Hansen – Starcrossed).


  1. Basisschicht auftragen, die man trocknen lässt
  2. mit zweitem Lack etwas weniger als ⅔ des Nagels lackieren und dann gleich mit dem Basislack drüber gehen (kompletter Nagel) und den Übergang leicht verziehen, sodass er fließend wird  – das dann trocknen lassen (Achtung! hierbei ist wichtig, den Pinsel gut zu säubern bevor man ihn wieder ins Fläschchen steckt!)
  3. wieder mit dem zweiten Lack eine Schicht auftragen, aber nur an der Spitze des Nagels und diesmal mit dem Toper gleich darüber gehen und den Übergang verziehen. Hier bitte den Topper nicht auf dem ganzen Nagel lackieren! Das ist optisch kein Problem, da er transparent ist. Eine mögliche Kante kann am Ende einfach mit einem Klarlack glattgezogen werden.
  4. auf dem vorderen Drittel des Nagels Topper auftragen und gut trocknen lassen
  5. bei Bedarf mit einem Klarlack versiegeln (und so mögliche Unebenheiten ausgleichen)
Das Ergebnis kann man dann >hier<  anschauen.


Dienstag, 8. April 2014

Water Marble Tutorial

Da ich aktuell ja so unglaublich auf die Water Marble Designs abfahre muss hier natürlich auch gleich ein entsprechendes Tutorial her! Marble bedeutet Marmorierung.

Bevor man mit dem Design startet sollten die Nägel in einer Grundfarbe deckend lackiert werden. Ich verwende immer einen Ton, den ich im Design mit benutze. Als Base funktionieren sowohl dunkle wie auch helle Farben. Glitzerlacke würde ich da nicht empfehlen.

Das ganze ist eine rechte Putzerei und ihr solltet euch erstmal einiges zurechtlegen:
  1. ein Schälchen oder Glas mit destilliertem(!) Wasser
  2. jede Menge Küchenrolle
  3. Tesafilm oder Scotch-Tape
  4. Zahnstocher
  5. Nagellacke in den Wunschfarben

Dieses Design macht eine richtige Sauerei. Und es bleibt sehr(!) viel Nagellack an den Fingern hängen. Man kriegt das natürlich alles mit Nagellack-Entferner wieder ab, aber es gibt da noch einen kleinen Tipp: Man klebt den Finger rund um den Nagel herum mit Tesa ab – oder mit einem anderenTape. So lässt sich das Tape am Ende einfach entfernen (am Besten aufschneiden) und die Haut bleibt (fast) komplett sauber.


Man tropft nun immer einen Tropfen nach dem anderen den Nagellack in das Wasser – hierbei ist es sinnvoll, den Pinsel nicht weit von der Wasseroberfläche weg zu halten. Der Lack verteilt sich dann recht schnell. Wichtig ist, dass nicht alle Nagellacke für Water Marble Designs geeignet sind! Ihr müsst das bei eurer Lacksammlung individuell ausprobieren. Wenn sich die Lacke nicht gut verteilen oder gar als Tropfen auf den Boden des Glases sinken, dann klappt dieser Lack leider nicht.
Ihr tropft nun so lange eine Farbe nach der anderen bis ihr mehrere Ringe gemacht habt und ein sogenanntes Bullseye entsteht.


Jetzt geht es daran, euer Design zu kreieren. Es gibt sehr komplexe Designs, in denen Kleeblätter, Herzen, Streifen etc. erzeugt werden. Diese sind für Anfänger aber wirklich kaum zu empfehlen und man sollte sie nur mit sehr gut funktionierenden Lacken ausprobieren. In diesem Tutorial mache ich ein simples Marmor-Design. Dafür einfach einen Zahnstocher nehmen und den Lack leicht verziehen.  Immer nur kurze Bewegungen und dann neu ansetzen. Dazwischen bitte den Zahnstocher immer am Küchentuch abwischen, sodass die Spitze schmal bleibt. Wichtig hierbei ist, dass man möglichst nicht in den äußeren Ringen beginnt. Hier ist der Lack schon trockener und würde zu sehr am Zahnstocher hängen bleiben. 


Wenn euch das Ergebnis gefällt wählt ihr jene Stelle aus, die ihr gern auf eurem Nagel haben möchtet. Dazu haltet ihr euren Nagel waagerecht über das Design und taucht ihn ganz unter Wasser. Unten halten und mit einem Zahnstocher die restliche Lackschicht auf der Wasseroberfläche entfernen (Zahnstocher reinhalten und drehen – wenn’s nicht so gut klappt zwischendurch auf das Wasser pusten). Den Nagel erst wieder aus dem Wasser ziehen wenn die Wasseroberfläche sauber ist. FERTIG! Es ist auch möglich mehrere Nägel gleichzeitig zu machen. 



So sieht es dann am Ende aus. Komplette Designs findet ihr >hier<.