Mittwoch, 19. März 2014

Meine Lackier- & Pflege-Routine

Ich dachte mir, ich schreibe einfach mal auf, wie sich bei mir die Lackiererei so darstellt und was ich so benutze.
Ich muss sagen dass ich relativ wenig Nagelhaut habe und für mich somit einige Maniküre-Probleme nicht ergeben.


so sieht’s dann nachher aus

Ich beginne immer mit dem Feilen der Nägel. Es gibt ja diese „immer-nur-in-eine-Richtung-feilen-Regel“. Ehrlich gesagt halte ich mich nicht wirklich daran. Ich feile mit der gröbsten Feile zum Kürzen wild drauf los und nehme dann die etwas feinere Feile zum Formen der Nägel. Mit dieser Feile geh ich nur am Ende noch 1-2 mal komplett in einer Richtung drüber. Bei mir sind die Nägel dann am Rand immer noch etwas rauh. Darum verwende ich dann noch eine Feile, die eigentlich zum reinigen ist. Noch 1-2 mal schnell drüber – fertig!



Wenn man Nagelhautprobleme, wie z.B. zuviel Haut oder harte Haut hat, sollte mal jetzt ein Handbad in lauwarmem Wasser machen – ca. 5-8 Minuten. Es gibt da zwar spezielle Zusätze für Handbäder, aber ein bisschen Seife, Duschgel oder Badezusatz tut es auch. Die Hände nach dem Bad leicht trocknen und dann mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig die Nagelhaut nach hinten schieben. Für empfindliche Haut gibt es auch einen sogenannten Pferdefuß. Das ist ein Stäbchen mit einem Gummiaufsatz. Den kann man auch verwenden.



Zur Pflege verwende ich für die Nägel ein Nagelöl von u.m.a. Es ist ein sehr günstiges Produkt und hat so süße Blüten im Fläschchen. Ich hab auch schon Öle von misslyn oder kcn verwendet, aber das hat wirklich keinen Unterschied gemacht. Daher würd’ ich an dieser Stelle das Geld lieber sparen! Das Öl lässt sich ganz leicht wie ein Lack mit dem Pinsel aus dem Fläschchen auftragen. 

Ein Produkt, das mich wirklich überzeugt hat ist eine Nagelhaut-Creme von Sally Hansen: Get Healthy Nails & Cuticles. Hierbei handelt es sich zwar um ein etwas hochpreisigeres Produkt (13,95 €) aber es ist wirklich jeden Cent wert! Ich trage sie nach dem Öl rund um der Nagel auf und massiere sie etwas ein. 
Man kann jetzt beides gemeinsam so lange verreiben bis alles eingearbeitet ist oder man verwendet solche weißen Baumwollhandschuhe und lässt es über Nacht einwirken oder man reibt es 1 Minute ein und tupft den Rest mit einem Kosmetiktuch ab – je nach verfügbarer Zeit!



Als Basislack den ich eigentlich immer drauf habe – solo oder als Unterlack – verwende ich den Miracle Cure von Sally Hansen. Ich trage eine Schicht auf und „ummantle“ die Nagelspitze auch damit. Der Lack hilft – laut Verpackung – bei Problemnägeln, verhindert Splittern und einreißen und stärkt den Nagel. Ich kann das alles eigentlich nur bestätigen. Seit ich ihn verwende wachsen meine Nägel wieder auf eine schönere Länge. Bei sehr festen Nägeln würde ich den Miracle Cure aber nur bedingt empfehlen, da er die Nägel schon sehr festigt.

Leider haben zwei meiner drei dm-Filialen ihr Sally Hansen-Sortiment wieder aufgegeben und ich habe bislang kein neues Fläschchen mehr nachkaufen können. Ich sehe schon angstvoll in eine Miracle-Cure-lose Zukunft. In dem einen Store habe ich als potentiellen Ersatz den Diamond Strength von Sally Hansen. Werde hier über meine Erfahrungen berichten.



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